Workshopsprache: Deutsch und Englisch / Workshop language: German and English
Eine interaktive Vorstellung über die Begegnung mit dem Anderen und uns.
„Theater zeigt mir, dass jede Geschichte von jedem anderen auch meine Geschichte ist. Und dann ist mir nichts mehr fremd.“
(Jeanette Yaman-Rehm, nach „Wir und die Anderen“ in Götzis/Vorarlberg)
Was?
Begegnungen zwischen Menschen spielen sich unterschiedlich ab, je nachdem ob das Gegenüber zum gleichen „Wir“ gehört wie ich oder nicht. Die „Anderen“ gibt es nur in unserer Vorstellung, sie existieren an und für sich nicht sondern werden erst in der Begegnung „gemacht“. In einem „Regenbogen der Wünsche“ (eine Methode nach Augusto Boal, die hier in der Version von David Diamonds „Theater zum Leben“ angewandt wird) werden Begegnungen zwischen anderen und uns reflektiert und untersucht. Welche Wünsche, Ängste, Sehnsüchte, Hoffnungen, Befürchtungen und Erwartungen treffen aufeinander? Welche Begegnungen spielen sich zwischen „uns“ und „den Anderen“ ab? Welche davon sind gelungen und welche könnten und sollten anders laufen? Wie können wir einander (neu) kennen lernen?
Wie?
Methodisch wird theaterpädagogisch gearbeitet, das heißt die Arbeit ist anschaulich und bewegt (einfache Übungen, z.B. „auf jemanden zugehen“), aber immer freiwillig. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich und jede/r kann auf ihre/seine Art teilnehmen. Die Aufführung wird wesentlich durch die Anwesenden gestaltet.
Für wen?
Jede Vorstellung ist offen
… für alle, die neugierig sind.
… für alles, was jemand weiß und einzubringen hat.
… in seinem Verlauf und Ausgang.
Wer Situationen kennt, in denen er oder sie selbst schon einmal zum/zur „Anderen“ gemacht wurde, sich nicht zugehörig fühlte, ausgeschlossen wurde oder „andere“ kennt, hat Wissen und Erfahrungen, die für diesen Prozess und dieses Projekt wertvoll sind. Die Gruppe kann zwischen 8 und 24 Teilnehmer*innen haben.
BegLeitung:
Armin Staffler (Politologe und Theaterpädagoge BuT©)
„Überall geht es zu, zwischen den Menschen, in der großen und in der kleinen Welt. Was ich am Theater liebe, ist, dass es dort auf geht!“
seit 2006 freiberuflich BegLeiter von Theaterprojekten zu Fragen des Zusammenlebens (Zivilcourage, Inklusion, Nachhaltigkeit, Frieden & Respekt, etc.); Lehraufträge u.a. an der Universität Innsbruck, der PHT Tirol, der PPHD Linz, der KPH Wien/Krems, Mitglied von klimakultur.tirol, Obmann von spectACT – Verein für politisches und soziales Theater.
www.staffler.at, www.spectACT.at, armin.staffler@spectACT.at, +43 664 5306012