Entwicklungstagung 2005

Thema: Eigentum anders. Unsere Strategie und unser Handeln.

Die Österreichische Entwicklungstagung 2005 sucht nach Visionen, wie gutes Leben für alle möglich ist. Die Vision einer Welt, in der möglichst alle Menschen möglichst viele Möglichkeiten haben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, muss zu einer konkreten Utopie führen, die hier und jetzt den Strategien und dem Handeln von entwicklungspolitisch Engagierten eine Orientierung und eine Richtung...

Programm

Das Programm Zeit: 18. – 20. November 2005 Ort: Linz; Eröffnung im Ursulinenhof, Tagung am Gelände der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz Freitag, 18. November 2005 17.00 Uhr Eröffnung mit EhrenrednerInnen 17.45 Uhr Der künstlerische Einstieg 18.15 Uhr Der Eröffnungsvortrag Paul Singer, Staatssekretär für solidarische Ökonomie im Arbeitsministerium Brasiliens: Entwicklung für alle. Solidarische Ökonomie und...

Optimismus des Willens trotz Pessimismus des Intellekts.

Hat die Dritte Österreichische Entwicklungstagung Antworten auf die Fragen nach Entwicklung und Eigentum gebracht? Wurden die richtigen Fragen diskutiert und tragfähige Antworten hervorgebracht? Eine Resümee der Entwicklungstagung. Die VeranstalterInnen der Entwicklungstagung baten vier Personen um ein Resümee der drei Tage. Franz Nuscheler (Gastprofessor an der Universität Linz), Marietta Schneider (feministische Erwachsenenbildnerin), Christoph Gleirscher (Geschäftsführer der...

Der Traum vom Eigenheim.

Darlina Tyawana war die zweite Hauptvortragende bei der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung in Linz. Die Aktivistin fesselte das Publikum mit Einblicken in ihr Leben, das stark von der Eigentumsfrage geprägt war und ist. Darlina Tyawana ist Vorsitzende des New Women’s Movement in der Western Cape Province und auch in anderen Community Based Organisations und NGOs organisiert....

Solidarökonomie: eine Alternative zum Kapitalismus?!

Paul Singer, Staatssekretär für Solidarökonomie im brasilianischen Arbeitsministerium, eröffnete die Dritte Österreichische Entwicklungstagung in Linz mit einem Vortrag über Solidarökonomie. Paul Singer präsentierte die solidarische Ökonomie als Alternative zu kapitalistischer Ökonomie und Wettbewerb. Er orientierte sich an folgenden Fragestellungen: Was ist Solidarökonomie? Wie kann eine solche entstehen? Welche neuen Formen von Eigentum sind mit der...

Eigentum anders: Kämpfen für diese andere Welt.

Im dritten Hauptvortrag der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung in Linz forderte Andreas Novy, wissenschaftlicher Leiter des Freire-Zentrums, neue Zugänge in der Eigentumsfrage. Ausgehend von den Vorstellungen der griechischen Antike zeichnete Andreas Novy vier problematische gesellschaftliche Auswirkungen des privaten Eigentumskonzepts nach: Privates Eigentum sei immer stark mit Autorität und Männlichkeit verbunden, deshalb hänge das Herstellen von Geschlechtergerechtigkeit...

Wem gehört das Wissen?

Franz Halbartschlager von der Südwind Agentur moderierte bei der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung 2005 einen informativen, vielfältigen und gesprächsintensiven Workshop. 20 TeilnehmerInnen beteiligten sich am Workshop Wem gehört das Wissen? Mittels „Memory-Kärtchen“, auf denen Logos von Organisationen und Programmen des Bildungsbereiches dargestellt waren, kamen jeweils zwei TeilnehmerInnen ins Gespräch. Dem Austausch von Informationen zur Person und...

Eigentum versus Menschenrechte: Globales Lernen am Beispiel Eigentum.

Karin Thaler und Hildegard Hefel von Baobab verdeutlichten in ihrem Workshop bei der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung die Theorie des globalen Lernens am Beispiel Eigentum. Die etwa 30 TeilnehmerInnen des Workshops sahen sich schon beim Betreten des Hörsaals der Universität Linz mit den Widersprüchen des Themas Eigentum konfrontiert. Die Workshopleiterinnen Karin Thaler und Hildegard Hefel von...

Wem gehört die Musik?

VertreterInnen aus Musik, Musikwissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit diskutierten gemeinsam mit etwa 30 TeilnehmerInnen den Begriff des Geistigen Eigentums und gingen der heiklen Frage nach, ob man Musik besitzen darf. So unkonventionell wie das Thema des Workshops im Allgemeinen gehört Kultur zu den in der Entwicklungspolitik vernachlässigten Themen war auch der Einstieg: die venezolanische Band Tambores de...

Was ist Öffentlichkeit?

Im Rahmen der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung in Linz beleuchtete eines der Foren die unterschiedlichen Facetten von „Öffentlichkeit“. Am Anfang war das Wort – in diesem Fall das Wort „Öffentlichkeit“. Was bedeutet Öffentlichkeit? Was ist das Gegenteil von Öffentlichkeit? Was schließt sie ein und was aus? Diese Fragen sollten das gesamte Forum beschäftigen. Die Input-Referate wurden...

Armut, Verteilung und Eigentum.

Andreas Exenberger, Wirtschaftshistoriker an der Universität Innsbruck, leitete auf der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung in Linz den Workshop Verteilung, Armut und Eigentum. Miteinander sprechen lernen. Andreas Exenberger präsentierte einleitend einen geschichtlichen Abriss der Armutsforschung bis hin zum Verhältnis zwischen Armut und Eigentumsformen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der die TeilnehmerInnen des Workshops die Motivationen sowie die...

Von Partnership und Ownership, Messern und Melonen.

Ein Bericht vom Forum Ownership und Partnership. Zur Rolle von Besitzerschaft und Partnerschaft in der Entwicklungszusammenarbeit der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung in Linz. Walter Schicho (Mattersburger Kreis, Projekt Internationale Entwicklung) eröffnet das Forum mit einem Impulsreferat, in dem er einige Verbindungslinien zwischen den Hauptreferaten der Tagung und dem Thema des Forums aufzeigt: Er zitiert Paul Singer,...

Was ist Eigentum? Grundpositionen zu einem verdrängten Begriff.

Ines Zanella (Südwind Tirol) und Pier-Paolo Pasqualoni (Universität Innsbruck und ATTAC Österreich) leiteten bei der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung das Forum mit den Schwerpunkten Privateigentum und Eigentum und Recht. Vier Grundpositionen waren im Vorfeld der Entwicklungstagung 2005 in einem Reflexionsprozess erarbeitet worden, nämlich eine marxistische, eine liberalistische, eine feministische und eine christliche. Diese vier Grundpositionen wurden...

Das dringlichste Problem. Die Landfrage in Guatemala.

Ingrid Urizar (Landpastoral der Erzdiözese Quetzaltenango) und Liliana Jimenez (Sozialarbeiterin in den Chorti Gemeinden) boten in einem Workshop der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung eine Überblick über Lebensweisen, Problematiken und Hoffnungen in Guatemala. „Begegnung mit Gästen“ nennt sich die Initiative des Welthauses, die im Rahmen der Entwicklungstagung eine weitere Station nahm. Karin Weissensteiner (Welthaus Salzburg) und Luggi...

Gemeinsam Wirtschaften. Erfahrungen mit Eigentum und Solidarökonomie

Pia Lichtblau (Mattersburger Kreis) und Silvia Pitscheider (Frauensolidarität) moderierten ein gut besuchtes Forum der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung, das die Grenzen und Möglichkeiten der Solidarökonomie auslotete. Paul Singer und Peter Ulrich Lehner hielten Referate. Paul Singer, Staatssekretär für solidarische Ökonomie im brasilianischen Arbeitsministerium, erzählte, wie in Brasilien die Solidarökonomie entstanden ist. Er konnte dabei an seine...

"Behinderung und Entwicklung" - "Inclusive Development"

In einem relativ kleinen Workshop der Dritten Österreichischen Entwicklungstagung fanden sich ProjektmitarbeiterInnen bzw. -koordinatorInnen von Horizont 3000, der ADA und der Caritas sowie einige StudentInnen ein. Die ReferentInnen Andrea Eberl und Lukas Scherak von Licht für die Welt (vormals Christoffel Blindenmission) stellten zu Beginn ihre Organisation vor und gingen dabei auf die Schwerpunkte Prävention, Heilung...