Angesichts Corona umso wichtiger: Globale Ungleichheiten diskutieren bei der 8. Entwicklungstagung !

Sicher ist: Es gibt ein Leben nach der Corona-Krise – auch für Veranstaltungen zu Themen der internationalen Entwicklung! Die 8. Österreichische Entwicklungstagung bereiten wir deswegen weiterhin vor. Auch wenn wir unsere Arbeit nun im home office erledigen müssen! Wir wollen den Blick auf globale Zusammenhänge gerade dann offen halten, wenn es scheinbar nur mehr ein Thema gibt – so wichtig und prioritär das Krisenmanagement gegen den Corona-Virus zweifelsfrei ist.

„Wir müssen an die Fähigkeit der anderen glauben, etwas zu wissen, etwas zu schaffen, etwas zu entwickeln und wiederzubeleben.“
(Freire, P. (1981): Der Lehrer ist Politiker und Künstler. Neue Texte zur befreienden Bildungsarbeit. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. S. 129.)

Noch wissen wir nicht, wie und wann die Corona-Krise zu einem Ende kommen wird und welche langfristigen Folgen sie hat. Was wir aber wissen, ist, dass sie ungeheure Auswirkungen auf globale Verhältnisse hat. Die nun einsetzende Wirtschaftskrise macht globale Ungleichheiten neu sichtbar und stellt Fragen der Umverteilung, ob aufgrund der steigenden Verschuldung, Austeritäts-Maßnahmen oder anderes. Auf der Entwicklungstagung werden wir deshalb das Thema Corona-Krise kritisch diskutieren.

 

Hintergrundbild:  Covid-19, © All Creative Commons License by Pete Linforth

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