Forum 2: Ungleichheit im globalen Agrar- und Ernährungssystemenglish

Sprache des Forums: Deutsch, mit einem englischsprachigen Input.

Das Ringen um soziale Gerechtigkeit – damit auch um eine Verwirklichung des SDG-Ziels 10 („weniger Ungleichheit“) – steht im Kern zahlreicher Konfliktfelder des Agrar-und Ernährungssystems, von der lokalen bis zur globalen Ebene. Zentral ist dabei die Frage: Wer gestaltet unsere Landwirtschafts- und Ernährungssysteme? Wer hat Zugang zu (welchen) Ressourcen?

Konzerne konnten in den letzten Jahren ihre Einflussbereiche zunehmend erweitern, in der gesamten Kette von der Produktion bis zum Handel ebenso wie auf politischer Ebene. Gleichzeitig gewinnen alternative Wege wie jener der Agrarökologie immer mehr an Bedeutung und Initiativen wie demokratische Supermärkte eröffnen neue Perspektiven im Bereich des Lebensmittelhandels. Mit der Verabschiedung der UN-Kleinbäuer*innendeklaration 2018 konnten die Rechte von Bauern und Bäuerinnen gestärkt werden und der dritte Gipfel der Bewegung für Ernährungssouveränität steht unmittelbar bevor. Im Forum diskutieren wir gemeinsam mit internationalen Referent*innen über diese und andere Lösungswege zu den Konfliktfeldern rund um Ungleichheit im Agrar-und Ernährungssystem.

Referent*innen:

  • Franziskus Forster: Politischer Referent bei ÖBV-Via Campesina Austria
  • Brigitte Reisenberger: Vorstandsmitglied MILA – Mitmach Supermarkt
  • Lungisa Huna: Rural Women’s Assembly South Africa

Hosts:

  • Isabelle Schützenberger (Dreikönigsaktion – Hilfswerk der Katholischen Jungschar)
  • Anna Preiser (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien)
  • Gabriel Eyselein (Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien)
  • Christina Plank (Institut für Entwicklungsforschung, BOKU Wien)

Termin: Samstag, 12. November 2022, 14:30. Besprechungsraum 2, Uni Center, JKU.

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