Wie lässt sich Entwicklungszusammenarbeit rechtfertigen, wenn staatliche Budgets knapper werden und die innenpolitischen Prioritäten steigen? Dieser Frage geht ein aktueller Beitrag der Sendung Hohes Haus nach. Im Mittelpunkt steht die Entwicklungstagung in Innsbruck, bei der österreichische Abgeordnete über die Zukunft der internationalen Verantwortung Österreichs diskutierten.
Besonders beleuchtet wird ein zentrales Podium der Tagung, das sich mit Demokratie, Autoritarismen und der Rolle der Entwicklungspolitik auseinandersetzte. Im Gespräch waren Vertreter*innen aus vier Parteien – Antonio Della Rossa (SPÖ), Caroline Hungerländer (ÖVP), David Stögmüller (Grüne) und Dominik Oberhofer (NEOS). Sie diskutierten darüber, was es bedeutet, wenn Entwicklungspolitik zunehmend als Instrument außen- oder sicherheitspolitischer Interessen interpretiert wird und wie sich demokratiepolitische Spannungen auf internationale Zusammenarbeit auswirken.
Der Beitrag von Susanne Däubel liefert Einblicke in eine Debatte, die angesichts globaler Kürzungen und wachsendem politischem Druck an Aktualität gewinnt – und zeigt, warum Entwicklungszusammenarbeit gerade jetzt zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung gehört.
Die siebenminütige ORF-Sendung ist bis 31.12.2025 hier verfügbar.