Dora Maria Téllez ist eine nicaraguanische Politikerin, Historikerin und ehemalige Guerilla-Kämpferin der Sandinistas. Während der revolutionären Regierung Nicaraguas (1979-1990) diente sie als Abgeordnete und Vizepräsidentin des Staatsrats und als Gesundheitsministerin.
Als Historikerin hat sie zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Publikationen über die wirtschaftliche und soziale Geschichte Nicaraguas, die Herausforderungen der Demokratie, soziale Bewegungen, die Ausgrenzung indigener und anderer Minderheiten sowie die Entwicklung des politischen Systems Nicaraguas verfasst. Sie ist Mitglied der Akademie für Geografie und Geschichte in Nicaragua und Mitglied der Guatemaltekischen Akademie für Geografie und Geschichte
2024 war Téllez Visiting Fellow des David-Rockefeller-Centers für Lateinamerikanische Studien der Harvard University und ist Gastprofessorin an der Tulane University. Eine für das Frühjahrssemester 2025 vorgesehene – schon gut 20 Jahre zuvor beabsichtigte – Robert-F.-Kennedy-Gastprofessur konnte sie aufgrund der restriktiven Visapolitik der USA nicht antreten
Dora María Téllez wird am Samstag, den 22. November, von 14:00 bis 15:30 Uhr einen Workshop mit dem Titel „Was ist nur mit der Revolution passiert? Zur autoritären Wende in Nicaragua“ leiten und ebenfalls am Samstag Stephan Klingebiels Keynote “Demokratie, Autoritarismus und die Zukunft der Entwicklungspolitik“ von 9:15 bis 10:30 Uhr kommentieren.
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