Professor Paula Banerjee, die vor allem für ihre Arbeiten über Frauen in Grenzgebieten und Frauen und erzwungene Migration bekannt ist, war ehemalige Rektorin der Sanskrit-Universität und ehemalige Präsidentin der International Association for Studies in Forced Migration. Sie ist Professorin der Abteilung für Süd- und Südostasienstudien an der Universität Kalkutta, einer der größten und ältesten Universitäten Südasiens. Sie ist Senior Researcher bei der Calcutta Research Group, die für ihre Forschungen zu Migration und Zwangsmigration bekannt ist.
Sie ist Trägerin zahlreicher Preise, Auszeichnungen und Stipendien. 2013 wurde sie mit dem Fulbright SIR und 2009 mit dem SITRA-CIMO-Preis ausgezeichnet. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen Gender, Identity and Migration (2022), Indian Migrant Workers and the Pandemic (2021), Statelessness in South Asia (2016), Instable Populations, Anxious States (herausgegeben 2013) und Borders, Histories, Existences: Gender and Beyond (2010). Sie ist Herausgeberin von Refugee Watch und Mitglied des Redaktionsbeirats einer Reihe internationaler Zeitschriften wie Oxford Journal of Refugees. Sie ist Gastprofessorin an der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg, Deutschland.
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Paula Banerjee wird am Eröffnungspolylog „Globale Ungleichheiten, COVID19, Krieg und Gewaltverhältnisse“ am Freitag, 11. November 2022, um 17:30 Uhr, sowie am Forum „Ungleichheit, Migration und Klimagerechtigkeit: Stimmen aus dem Globalen Süden“ am Samstag, 12. November um 14:30 Uhr sprechen.
Foto © Paula Banerjee