Sprache des Forums: Deutsch.
Seit Längerem erleben wir die Verlagerung ganzer Industriesparten in den Globalen Süden, wobei die Kontrolle über die Wertschöpfungskette in der Regel im Globalen Norden verbleibt. Einige chinesische Konzerne zeigen, dass sich diese Regeln in Veränderung befinden. Die COVID19-Pandemie hat auch zu einigen „Relokalisierungen“ zurück in den Globalen Norden geführt; als Stichwort wird Relokalisierung weiterhin diskutiert.
Industrialisierung schafft zwar Jobs, aber nicht nur gut bezahlte. Wie kann Industriepolitik zur Erhöhung oder zur Verminderung von Ungleichheit beitragen? Inwieweit kann nachhaltige Industriepolitik Industrialisierung ökologisch gestalten? Was ist von den unterschiedlichen Konzepten für einen „Green (New) Deal“ zu halten? Wie sind die aktuellen Vorstöße für Lieferkettengesetze zu bewerten? Wie die österr. Rohstoffstrategie? Im Forum werden wir uns auch mit Oberösterreichs Rolle als global eingebettetem Industriestandort beschäftigen.
Hosts:
- Julia Eder (Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik, Arbeiterkammer OÖ)
- Cornelia Staritz (Institut für Internationale Entwicklung, Universität Wien)
- Herbert Wasserbauer (Dreikönigsaktion – Hilfswerk der Katholischen Jungschar).
Inputgeber*innen:
- Christian Reiner (Lauder Business School)
- Stefan Kronister (Produktionsgewerkschaft PRO-GE)
- Diana Castro (Latinoamérica Sustentable (LAS), Ecuador)
- Michael Soder (Arbeiterkammer Wien)
- Bettina Rosenberger (Netzwerk soziale Verantwortung, NeSoVe)
Termin: Samstag, 12. November 2022, 14:30 Uhr. Besprechungsraum 4, Uni Center.


