For as long as development has been discussed and debated, poverty, and with it global income inequality, has been a very significant point of reference. With the current global mega-crises, the situation has consistently worsened:
- The COVID-19 pandemic has further exacerbated existing imbalances: the very richest have become even richer, while many people living in precarious situations have lost jobs and incomes.
- The climate catastrophe continues unabated, hitting the poor particularly hard, while the wealthy can afford expensive climate change adaptation measures.
- Current military conflicts such as Russia’s war of aggression against Ukraine create many war losers and few war winners. The resulting geopolitical changes in turn have an impact at the global level and reinforce existing inequalities.
Thus, even in the 21st century, the world remains far from ridding itself of the adjective „unequal.“ Rather, growing rates of inequality in the Global North in the wake of the financial crisis since 2008-09 have led to more intensive discussions of their causes and possible counterstrategies. The widespread success of publications by inequality researchers such as Thomas Piketty, Kate Raworth, Branko Milanović, Kate Pickett or Anthony B. Atkinson show that the topic is burning under the nails. Read more
Target 10 of the SDGs:
Target 10 | Reducing inequalities
Reduce inequality within and among countries
What is to be achieved?
- By 2030, the income growth of the poorest 40 percent of the population will gradually reach and maintain a level above the national average.
- By 2030, empower all people, regardless of age, gender, disability, race, ethnicity, origin, religion or economic or other status, to self-determination and promote their social, economic and political inclusion.
- Ensure equal opportunities and reduce inequality of outcomes, namely through the elimination of discriminatory laws, policies and practices and the promotion of appropriate legislative, policy and other measures in this regard.
- Adopt policies, in particular fiscal, wage and social protection policies, and progressively achieve greater equality.
- Improve the regulation and supervision of global financial markets and institutions and strengthen the application of the relevant rules.
- Ensure better representation and increased participation of developing countries in decision-making in global international economic and financial institutions in order to enhance their effectiveness, credibility, accountability and legitimacy.
- Facilitate orderly, safe, regular and responsible migration and mobility of people, including through the application of a planned and well-managed migration policy.
How is the goal to be achieved?
- Apply the principle of special and differential treatment to developing countries, in particular the least developed countries, in accordance with World Trade Organisation agreements.
- Promote official development assistance and financial flows, including foreign direct investment, to those countries where needs are greatest, in particular the least developed countries, African countries, small island developing countries and landlocked developing countries, in accordance with their respective national plans and programmes.
- Reduce transaction costs for migrant remittances to less than 3 per cent by 2030 and eliminate remittance corridors with costs above 5 per cent.
source: https://nachhaltigkeit.bvng.org/die-globalen-ziele-fuer-nachhaltige-entwicklung/sdg-ziel-10-abbau-von-ungleichheiten/, 19.3.2018
In the following current contributions to the topic appear constantly:
Wie manifestiert sich gesellschaftliche Ungleichheit seit dem Ausbruch von COVID-19 in Süd- und Südostasien? Löst die Pandemie gesellschaftliche Umbrüche aus? Welche Unterschiede gibt es im Umgang mit der Krise? Diese Fragen wurden am 13. November 2020 im Rahmen der #webET2020 behandelt. Schwerpunkt der Konferenz waren globale Ungleichheiten im Kontext der COVID-19 Pandemie. Das Gespräch wurde...
An online panel discussion, co-organised by WIDE and the Paulo Freire Zentrum in the framework of the Austrian Development Conference 2020, held on Friday 13 November 2020, gathered experts to discuss about the COVID-19 crisis in Asia, with a special focus on India. The speakers were Sanam Amin (an independent consultant with a background in...
Der empirische Befund, dass COVID-19 in Ländern mit großer sozialer Ungleichheit besonders viele Opfer fordert, kann mit Blick auf Lateinamerika leider nur bestätigt werden. Schwache Gesundheitssysteme und unzureichende sozialstaatliche Unterstützung als Resultat neoliberaler Politik liefern weite Teile der Bevölkerung dem Virus schutzlos aus. Im Rahmen des Lateinamerika-Panels der #webET2020 diskutierte Anna Preiser (Institut für Politikwissenschaft,...
COVID-19 stellt Gesundheitssysteme weltweit vor große Herausforderungen. Doch gerade in afrikanischen Staaten fehlen oft schlicht die budgetären Mittel, um auf die Krise angemessen reagieren zu können. Das Afrika-Panel der #webET2020 stand im Zeichen der Frage, wie illegitime Finanzströme die Lage auf dem Kontinent verschärfen und was dagegen unternommen werden kann. Während in der EU die...
Dass die Krise um COVID-19 nicht alle im gleichen Maße trifft und somit Ungleichheiten verschärft, wurde in den letzten Monaten deutlich. Wie reagieren verschiedene Staaten darauf und was kann aus den bisherigen Reaktionen auf die Pandemie gelernt werden? Das Global Panel der #webET2020 am 14. November 2020 widmete sich der Auseinandersetzung mit diesen Fragen und...
Zwei gegenläufige Trends sind in der Entwicklungspolitik zu beobachten: Einerseits beeindruckende Erfolge bei der Armutsbekämpfung, andererseits die Zunahme der globalen Ungleichheit. Wie diese beiden Phänomene mit den großen Herausforderungen unserer Zeit – etwa der ökologischen Krise – zusammenhängen, wurde in der Auftaktveranstaltung zur #webET2020 debattiert. Am 11.11.2020 diskutierten online Entwicklungssoziologin Karin Fischer (JKU Linz) und...
Die sich verschärfende soziale Ungleichheit erfordert ein mutiges Gegensteuern durch zivilgesellschaftliche Organisationen, deren Freiräume jedoch nicht erst seit der COVID-19-Pandemie zunehmend eingeschränkt werden. Welche Auswirkungen hat das Phänomen der shrinking spaces (dt.: schrumpfende Räume) auf die Kämpfe um Gleichheit und welche Antworten gibt es auf die damit verbundenen demokratiepolitischen Herausforderungen? Über diese Fragen wurde in einem von...
Podiumsgespräch zu Globaler Ungleichheit und den shrinking spaces globaler Zivilgesellschaft. Livestream zum Webinar: Wenn Sie auf das Video klicken, wird es über YouTube aufgerufen. Bitte beachten Sie die Datenschutzbestimmungen von YouTube Zeit: Mi., 21. Oktober 2020, 16.00 bis 17.30 Uhr Ort: Online Veranstaltung – Webinar über Zoom. Die Aufzeichnung des live-streams finden Sie hier… ...
Wie sich Ungleichheiten in der globalen Gesellschaft ausdrücken, wie sie entstehen und welche Maßnahmen ergriffen werden können, argumentieren die Entwicklungsforscherinnen Karin Fischer und Margarete Grandner in ihrem neuen Buch. Vertrauen in Kapitalismus bröckelt. Die 2.000 reichsten Menschen der Welt besitzen mehr als die ärmeren 4,6 Milliarden, so der neue Bericht der britischen NGO Oxfam, der...
COVID-19 – Wie kann eine progressive wirtschaftliche Antwort aussehen? Das Transnational Institute (TNI) präsentiert ein Webinar mit Jayati Ghosh (Referentin der 8. Entwicklungstagung), dem philippinischem Soziologieprofessor Walden Bello, dem kanadischen Geschichtsprofessor Quinn Slobodian und der feministischen Ökonomin Liepollo Pheko aus Südafrika, auf der Suche nach einer globalen Antwort auf die kommende Rezession. Wenn Sie auf...
Diesen September stimmte das österreichische Parlament gegen das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur. Die weltgrößte Freihandelszone wurde gerade noch aufgehalten. Eine Diskussion darüber, wie Handel Gesellschaften ungleicher macht. In Linz, der Gastgeberstadt der kommenden Entwicklungstagung, fand am 27. November 2019 eine Vorveranstaltung für diese statt. Soziologin Karin Fischer (Johannes Kepler...
Wohlhabende Bevölkerungsgruppen haben einen großen Teil der Klimakrise verursacht. Weniger Privilegierte tragen oft die Folgen. Es muss etwas passieren. In diesem Punkt sind sich alle Vortragenden einig. Können Steuern ‚ökologischer Ungleichheit‘ entgegenwirken? Anke Schaffartzik (Universität für Bodenkultur, Wien) fordert einen radikalen Bruch mit unserem Wirtschaftssystem. Karlygash Kuralbayeva (King’s College, London) hingegen präsentiert Strategien für einen...
Die von Oxfam kürzlich veröffentlichten Zahlen zu Armut und Reichtum in der Welt zeigen, dass die reichsten 26 Männer 2018 genauso viel wie die ärmsten 50 Prozent der Weltbevölkerung besaßen. Wie können wir mit den Ungleichheiten in und zwischen Ländern national und global umgehen? Diese Frage wurde am 2. April 2019 im C3 – Centrum...
Der französische Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty eroberte mit seinem hoch gelobten Werk „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ die Bestsellerlisten und revolutionierte das Nachdenken über Ungleichheit. Ein Kommentar von Andreas Novy. Thomas Piketty hat mit seinem Bestseller Capital in the Twenty-First Century geschafft, was sozialen Bewegungen und WissenschafterInnen lange nicht gelungen ist: Ungleichheit ist wieder ein Thema. Mit...